Solartechnik – so funktioniert Ihre Solarwärmeanlage.
Solarthermieanlagen erzeugen aus Sonneneinstrahlung Wärme. Auf Dach oder Fassade installierte Sonnenkollektoren fangen das Sonnenlicht ein und wandeln es in Wärme um. Über ein Rohrsystem mit einer speziellen Flüssigkeit wird die Wärme dann in den Solarspeicher transportiert. Solarspeicher sind prinzipiell so konzipiert, dass sie Solarwärme über mehrere Tage speichern. So können Sie morgens, abends oder auch an einem Regentag mit solar-erwärmtem Wasser duschen. Durch die hohe, schlanke Bauform bilden sich Wasserschichten mit unterschiedlicher Temperatur.
Solarspeicher lassen sich grundsätzlich unterscheiden in reine Trinkwasser- und so genannte Kombispeicher, die zur Trinkwassererwärmung und zur Unterstützung der Raumheizung dienen.
Solaranlage zur Brauchwassererwärmung
Der einfachste Solaranlagentyp liefert die Energie für das warme Wasser in Küche und Bad. Davon kommen übers Jahr gesehen ca. 60 % von der Sonne, der Rest vom Heizkessel.
| Personen im Haushalt | Kollektorfläche [m²] | Speichergröße [Liter] |
| 1-2 | 3-4 | 250-300 |
| 3-4 | 4-6 | 300-400 |
| 5-6 | 6-8 | 400-500 |
Solaranlage zur Raumheizung und Brauchwassererwärmung
Mit einem speziellen Speicher und einer größeren Kollektorfläche kann Ihre Solaranlage – neben der Brauchwassererwärmung – auch die Raumheizung unterstützen. Vor allem in der Übergangszeit im Frühjahr und Herbst sowie an sonnigen Wintertagen heizen Sie dann vornehmlich mit Solarenergie.
| Beheizter Wohnraum [m²] | Kollektorfläche [m²] | Speichergröße [Liter] |
| 100 | 8-10 | 600-750 |
| 150 | 10-14 | 750-900 |
| 200 | 14-16 | 900-1000 |



