Dynamische Anlagensimulation.
Auslegung und Ertragsberechnung.
Das Konzept
PV*SOL ist ein Programm zur Auslegung und Simulation von Photovoltaikanlagen im netzparallelen sowie netzautarken Betrieb. Es erlaubt die Optimierung der gängigsten Systemkonfigurationen für eine effiziente Anlagenauslegung.
Das dynamische Simulationsprogramm ist für Ingenieure, Planer sowie Installateure aus dem Bereich der Elektro- und Gebäudetechnik entwickelt worden. Es berechnet, abhängig vom Standort, den Jahresertrag einer PV-Anlage und ermittelt die Wirtschaftlichkeit.
Eine Kurzauslegung unterstützt die Konfiguration und Abstimmung des PV-Feldes mit den Wechselrichtern. Sie kann bereits anhand von acht Eingabeparametern gestartet werden.
Die Simulation
Die Berechnungen basieren auf stündlicher Bilanzierung. Der durch eine Jahressimulation ermittelte Ertrag der PV-Anlage beruht auf einem mathematischen Modell, das für jedes der in der Datenbank mitgelieferten PV-Module die exakte Nachbildung der Kennlinie ermöglicht. Damit sind auch die Erträge von Dünnschichtmodulen genau zu berechnen. Wenn in einer Photovoltaikanlage unterschiedliche Modultypen oder unterschiedlich ausgerichtete Module vorhanden sind, wird dies durch die Zusammenfassung von Modulgruppen zu Photovoltaik-Teilgeneratoren berücksichtigt.
Das Teillastverhalten
Durch die Ermittlung des Arbeitspunktes auf der Strom-Spannungs-Kennlinie wird der Arbeitsbereich des Wechselrichters exakt nachgebildet. Das Mismatching aufgrund nicht angepasster Betriebsspannung und Leistung zwischen PV-Generator und Wechselrichter wird ermittelt und fließt in die Berechnung ein.
Die Wetterdaten
Für mindestens 150 Standorte in Deutschland, rund 470 Standorte in Europa und ca. 275 weitere Standorte weltweit, werden die Wetterdateien für Einstrahlung und Lufttemperatur in stündlicher Auflösung für den Zeitraum eines Jahres mitgeliefert. Darüber hinaus ist es möglich, die TRY-Dateien des Deutschen Wetterdienstes einzulesen und mit dem Zusatzmodul MeteoSyn können Sie eigene nationale oder internationale Klimadaten aus Monatswerten generieren und in PV*SOL sowie T*SOL nutzen.
Der Verschattungseditor
In PV*SOL kann für jeden Teilgenerator bei entsprechender Eingabe die mögliche Verschattung durch den Horizont sowie durch Häuser oder Bäume eingegeben werden.
Die Schnittstellen
Neben der Schnittstelle zu METEONORM gibt es weitere Schnittstellen zu den bekannten Programmen horizON (berechnet den freien Horizont) und ArCon-STUDIOLINE, das Gebäudeplanungs- und Visualisierungsprogramm. Dadurch können Anlagenberechnung und visuelle Planung so verbunden werden, dass die Anordnungen der Module auf den Dachflächen sowie diverse Verschattungen erstmals auch visuell kontrollierbar sind.
Die Ergebnisse
Über Grafiken, einen ausführlichen Projektbericht mit Zeichnung zur Vorlage beim Kunden oder in einer Ergebnisübersicht können folgende Ergebnisse präsentiert werden:
- Prognostizierter spezifischer Jahresertrag
- Final Yield (Gesamtertragsfaktor)
- Performance Ratio
- Systemwirkungsgrad
- PV-Generator Wirkungsgrad
- Solare Deckungsrate
- Verlauf von Energien und anderer Größen
- Wirtschaftlichkeitsberechnung



